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Gebäude-Energieberatung
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Wärmebrücken
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Thermografische Aufnahme Südgiebel vor der Sanierung Thermografie Georg Buchwieser
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Gebäude-Kompaktheit
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Fenster
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2004 Bauernhaussanierung und Erweiterung in Vilgertshaofen
 Planung

2008 Sanierung weitgehend in Eigenleistung
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Energetische Sanierungen

2009/2010 Energetische Sanierung eines Zweifamilienhauses in Taufkirchen bei München
Wärmebrücken vermeiden
Eine sorgfältige Ausführung des Wärmeschutzes im Detail ist wichtig. Wärmebrücken sind Schwachstellen an Detailanschlüssen und Übergängen am Gebäude. An ihnen finden sich im Winter die tiefsten raumseitigen Oberflächentemperaturen.
Der verstärkte Wärmeabfluss an Wärmebrücken führt zu höheren Heizkosten für den Nutzer und kann zu Bauschäden führen.
Wichtig, zur Vermeidung von Wärmebrücken ist eine durchgehende Dämmstoffebene.
Diese sollte möglichst an allen Anschlüssen und Übergängen erzeugt werden.
Eine auskragende Betonplatte zum Beispiel wirkt sich im schlecht gedämmten Altbau nicht gravierend aus.
Wenn die Außenwand nachträglich gedämmt wird verstärkt sich die Wärmebrücke durch die Kragplatten deutlich.
Die Oberfläche führt die Wärme wie eine Kühlrippe an die Außenluft ab, denn Beton ist ein sehr guter Wärmeleiter. Als Folge kühlt die Decke im Raum ab und es kann zu Feuchteschäden kommen.
Wo die Oberflächentemperatur die Taupunkttemperatur des jeweiligen Wasserdampfdruckes unterschreitet fällt Tauwasser aus. Bei ständiger Durchfeuchtung besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

Am Übergang zwischen Außenwanddämmung und Dach sollte ein nahtloser Übergang der Wärmedämmung entstehen. Hier wurde die Traufschalung entfernt um die Dämmung hochführen zu können.
Der untere Abschluss des Wärmedämmverbundsystems sollte, als feuchtigkeits-unempfindliche Dämmung, ein Stück weit unter die Fußbodenebene im Erdgeschoss gezogen werden. Hierzu muss manchmal abgegraben werden.
Denn, endet der untere Abschluss der Thermohaut bereits auf Höhe der Kellerdecke bleibt die Decke als auskühlende Wärmebrücke erhalten.
Kompaktheit des Gebäudes
Das Verhältnis von Aussenwandfläche zu Volumen ist für die Energiebilanz idealerweise klein. Ein stark gegliedertes Gebäude hat größere Wärmeverluste als ein kompaktes Gebäude mit gleicher Grundfläche.
Hier wurde ein Innenhof von etwa 3x3 Metern Grundfläche überdacht und in das beheizte Gebäudevolumen integriert. Eine Fläche von ca. 20 Quadratmetern Aussenwandfläche wurde gespart. Ein schöner Essplatz mit Glasdach entsteht.
Fenster
Neue Fenster sollten nach der EnEV2009 einen Uw-Wert von 1,3 W/(m²K) nicht überschreiten.
Der Uw-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters incl. Rahmen.
Hierauf ist bei den Angeboten der Fensterhersteller besonders zu achten. Oft wird nur der U-Wert der Verglasung angegeben (Ug-Wert).
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Neue Fenster sind heute mit 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgestattet, wobei der
U-Wert des Glases (Ug-Wert) 1,2 W/(m²K) oder 1,1 W/(m²K) beträgt. Ein UW-Wert von 1,3 W/(m²K) ist heute Standard. Oft ist auch eine Dreischeiben-Verglasung nur unwesentlich teurer. Bei der 3-fach-Verglasung werden Uw-Werte von 0,8 W/(m²K) erreicht. Hier ist ein Holz-Alu Fenster mit 3-Scheibenverglasung im Schnitt fotografiert. |
Beim Einbau neuer Fenster ist im Detail einiges zu beachten:
Die Fenster müssen luftdicht eingebaut werden, mit einer sogenannten RAL-Dichtung nach dem "Leitfaden zur Montage" der RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren:
Die Konstruktion muss raumseitig umlaufend luftdicht ausgeführt werden.
Die Trennung von Raum- und Außenklima ist dampfdiffusionsdichter auszuführen als der Wetterschutz. Die Regendichtheit der äußeren Wetterschutzebene ist sicherzustellen, eventuell eingedrungene Feuchtigkeit muss kontrolliert nach außen abgeführt werden können.
Durch breitere Fensterrahmen sollte man für die Dämmung der Laibung genug Platz
einräumen.
Wichtig ist auch, das die neuen Isoliergläser eine "warme Kante" haben. Der Randverbund der Glasscheiben sollte nicht aus Alu, sondern aus einem weniger wärmeleitenden Material bestehen, beispielsweise Edelstahl oder Spezial-Kunststoff bestehen.
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